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Dagegen befanden ſich ihre Aeltern in völliger Un⸗ wiſſenheit und ſahen den Schmied verwundert und neu⸗ gierig an.„Was meinen Sie?“ fragte Liewe.„Ich verſtehe Sie nicht.“
Es währte einige Zeit, ehe Wagner ihm klar ge⸗ macht, was draußen paſſirt ſei, dann aber verſicherte er, daß er von keiner Falle etwas wiſſe, ergriff jedoch eine Laterne, und von Frau Liewe gefolgt, ſchritten nun die beiden Männer durch den Garten der Mauer⸗ ecke zu, an welcher der Dieb bummeln ſollte.
Bald kamen ſie an Ort und Stelle an. Liewe be⸗ nutzte eine Baumleiter, um die Mauer zu erklimmen; er ſah allerdings ein Fuchseiſen auf derſelben liegen, aber es war leer, keine Spur von einem Menſchen ließ ſich entdecken.
„Sie haben geträumt, Wagner!“ rief der Gärtner lachend.
Auch dieſer kam nach oben und beleuchtete das Eiſen.„Sehen Sie“, ſprach er dann,„hier das ge⸗ ronnene Blut, und da— es iſt an der Mauer hinunter⸗
gelaufen, der Kerl iſt entwiſcht. Wie kann er ſich nur
befreit haben?“
Liewe überzeugte ſich von der Richtigkeit der Be⸗ merkungen des Schmieds; er befand ſich in der größten Verlegenheit und betheuerte einmal über das andere,


