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den Grafen für ſeine liebevolle Fürſorge umarmen mögen.
Sacco bemerkte ſehr gut, welche Empfindungen den jungen Mann beſchlichen; lag ihm doch ſo unendlich viel daran, zu ergründen, wie der Paſtor ſeine Eröff⸗ nungen aufnehmen werde. Aber er blieb ruhig, zu große Theilnahme konnte dem Geiſtlichen leicht einen Argwohn gegen ſeine Redlichkeit einflößen.
Endlich mußte der letztere mit ſich einig ſein.„Herr Graf“, rief er,„ich hätte nie geglaubt, daß Sie ſo ſehr für mein Wohl beſorgt ſein könnten. Nehmen Sie meinen aufrichtigſten und tiefempfundenen Dank für Ihre Bemühungen hin, nie, ſolange ich lebe, werde ich vergeſſen, was ich Ihnen ſchulde.“
Sacco lächelte väterlich.„Alſo Sie werden nun Ihre Scheu, die wirklich ganz am unrechten Platz iſt, überwinden?“ ſprach er freundlich.
„Ich will ſogleich einen Schritt thun, der mir Ge⸗ wißheit bringen ſoll, ob ich hoffen darf, mein Ideal dereinſt als Gattin zu beſitzen.“
„Sie wollen?“
„Ich werde mich ſchriftlich an Frau Liewe wenden, gleichzeitig veranlaſſen, daß ich am nächſten Sonntag in der Kirche der Neuſtadt zu S. den Gottesdienſt verrichten darf, und am Sonnabend bereits die Familie beſuchen.“


