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ſowohl von ihrer Schönheit wie von ihren Tugenden überzeugt bin“
„Nun, dann ſind Sie auch gewiß meiner Meinung, daß ſich kein Graf ihrer zu ſchämen braucht! Da ich übrigens ſehe, daß Sie ſich ins Mittel legen, bin ich durchaus nicht abgeneigt, meine Tochter Ihrem Herrn Sohn anzuvertrauen.“
Der Oheim des Freiwilligen ſah den Bruder mit einem Blicke an, der da ſragte: Geht dieſe Unver⸗ ſchämtheit nicht weit?
Kaum hatte ſich der ältere Sacco je in einer pein⸗ lichern Lage befunden. Natürlich war es, daß ſein Gefühl ſich ſträubte, eine Verbindung ſeines Sohnes gut zu heißen, die ſo ganz gegen alle Regeln verſtieß und ihn in den Augen jedes Adligen herabſetzte, er war keineswegs frei von Standesvorurtheilen; ſein Vaterherz hingegen ſagte ihm, daß er das einzige Kind nicht un⸗ glücklich machen dürfe. Aber Julius hatte ja ſelber einen Ausſpruch gethan, der ihn berechtigte, hier allen Ernſtes zu erklären, daß er ſich zurückzuziehen beab⸗ ſichtige. Und dann konnte ſich ihm nie eine günſtigere Gelegenheit bieten, dieſe bange Sorge von ſeinem Haupte abzuwälzen. Es wurde ihm indeſſen ſchwer, die ſo vertrauensvolle Frau aus ihren Illuſionen zu reißen. Sich ermannend ſprach er endlich:„Mein Sohn


