Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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Tochter ſpräche, ich ihn auf offener Straße anſpuckte. Wer in meiner Nähe gelebt hat, kennt meine Art und Weiſe!

Der alte Graf wurde immer nachdenklicher; es war ihm geradezu unbegreiflich, was den Sohn mit einem Male ſo ſehr gegen das Mädchen ſeiner Wahl einge⸗ nommen hatte, es ſchien ihm, daß hier irgend eine Intrigue mitſpiele.

Noch eine Frage, verehrte Frau! Kann die Unter⸗ haltung zwiſchen Ihrer Tochter und dem Baron, als dieſer ihr ſo arge Zumuthungen ſtellte, nicht von Andern gehört worden ſein?

Es wäre möglich, doch läßt ſich das nicht gut an⸗ nehmen. Der Garten iſt von einer hohen Mauer um⸗ geben und hat eine bedeutende Größe, das Zwiegeſpräch aber fand ziemlich inmitten deſſelben ſtatt. Doch wozu dieſe Frage?

Der Gegenſtand intereſſirt mich, ohne daß ich Gründe dafür weiß. Vielleicht wandelt mich eine geheime Furcht an, Ihre Tochter könnte verkannt werden.

Das werde ich nie fürchten! Uebrigens bedauere ich nur, daß Anna nicht zu Hauſe iſt, Sie müßten das Kind ſehen.

Ich habe ſchon ſo viel von ihr gehört, daß ich