Teil eines Werkes 
2. Band (1870)
Entstehung
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Machen wir der Geſchichte ein Ende!

So wollen wir die Frau Liewe aufſuchen und ihr jede Hoffnung benehmen, daß Julius je Deine Ein⸗ willigung zur Vermählung mit ihrer Tochter erhalten wird. Das überhebt uns jeder weitern Sorge; ſie wird nach dieſer Erklärung auf keinen Fall dulden, daß ſich das Pärchen wiederſieht.

Es iſt ein fataler Gang, ich tauge nicht zur Aus⸗ führung ſolcher Vorhaben.

Weißt Du ein anderes Mittel, Dich ſicher zu ſtellen?

Mein Sohn wird ſein Verſprechen halten!

Ich fürchte, Du könnteſt Dich leicht irren, und

dann denke an die Zukunft. Augenblicklich läßt ſich mit leichter Mühe jede Gefahr abwenden. So komm, ich folge Dir! Aber richten wir etwas Böſes an, ſo trägſt Du die Schuld; ich ſtimme nur Deinen Rathſchlägen bei, weil ich weiß, daß Du der⸗ gleichen Angelegenheiten zu regeln verſtehſt.

Der jüngere Sacco lächelte ſelbſtbewußt; er hegte keine Bedenken, die Durchführung ſeiner eigenen Pläne galt ihm als Motiv zum Handeln; ob Andere darunter litten, das war ihm ſehr gleichgültig.

Es war noch ziemlich früh am Vormittage, als ein Klopfen an die Stubenthür der Frau Liewe dieſe be⸗ nachrichtigte, daß Fremde Einlaß begehrten.