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ſonnirt deshalb, aber will nicht leiden, daß ein Anderer ſie angreift.“
„Wenn er ſie noch liebte, verachtete er ſie nicht!“
„Ob er ſie verachtet? Du ſcheinſt weder Liebe noch Eiferſucht zu kennen. Laſſe ſie ihm heute ſchwö⸗ ren, daß er allein ihr ganzes Glück ausmacht, daß er ſich geirrt, oder daß ſie ſeine Liebe habe auf die Probe ſtellen wollen, wenn ſie ſich wirklich gegen ihn vergangen, und er ſchmachtet von neuem in ihren Banden.“
„Das wäre ja ſchrecklich!“
„Wir müſſen jeder Wiedervereinigung vorbeugen!“
„Aber wie können wir das?“
„Laſſe mich zunächſt mit dem Baron von Herzer ſprechen, damit ich erfahre, was zwiſchen den Liebenden vorgefallen iſt.“
„Wenn er ſelber dem Mädchen nachläuft, wird er ſchwerlich die reine Wahrheit reden, namentlich da nach den Andeutungen meines Sohnes ein Geheimniß mitſpielt.“
„Herzer iſt nicht der Gewiſſenhafteſte.“
„Eben deshalb gehe ich ihm aus dem Wege.“
Am folgenden Morgen erfuhr der Oheim des Frei⸗ willigen zwar, daß der Baron plötzlich ſeine Wohnung gewechſelt habe, ohne daß er einen ſtichhaltigen Grund


