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gethan, um Sie unglücklich zu machen. Ach könnten Sie mich verſtehen, wie anders würden Sie von mir denken! Gewiß, ich habe Ihnen nie wehe thun wollen.“
„Jetzt iſt der Augenblick da, in welchem Du es wagen darfſt, Dein Herz zu öffnen, oder er kommt nie!“ ſprach ſich Sacco Muth zu, und bedeutſam erwiderte er:„Aber Sie tödten mich, ich betheure Ihnen, daß ich ſterbe, wenn Sie mich kalt von ſich ſtoßen.“ Leiſe fuhr er fort:„Anna, Engel meines Lebens, hier unter Gottes freiem Himmel ſchwöre ich Ihnen, daß all mein Sinnen und Denken, ſeit ich Sie zum erſten Mal ge⸗ ſehen, darauf gerichtet geweſen iſt, wie ich Ihre Liebe und Sie zur Gattin gewinnen könne. O ſagen Sie mir, darf ich hoffen, je von Ihnen erhört zu werden, oder weiſen Sie mich ohne Troſt von ſich?“
Anna war dem Umſinken nahe; ſolche Worte hatte ſie noch nie gehört, und doch durfte ſie nicht fliehen, ohne den Grafen aufs neue zu kränken. Rathlos ſtand ſie da, die Augen voll Thränen und unfähig, ſie auf⸗ zuſchlagen.
Der Graf bemerkte ihren Zuſtand und erfaßte ihre Hände. Sie ließ ſie ihm widerſtandslos, er preßte ſie an ſeine Lippen, auch das ließ ſie zitternd geſchehen, und als er ſich nun zu ihr herniederbeugte und ihre Lippen mit den ſeinen berührte, da brach ſie in lautes
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