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die Lindenallee dahinſchritt, fühlte er, daß ſeine Kräfte doch noch nicht hinreichten, ihn lange aufrecht zu halten. Er blieb ſtehen, um ein wenig zu ruhen, und ſchaute ſich nach Jemand um, der ihn ſtützen könne.
Da gewahrte er Anna Liewe, die, ein Arbeitstäſch⸗ chen am Arm, auf ihn zukam.
Der Graf erzitterte leicht bei ihrem Anblick, alles Blut ſtieg ihm zum Herzen, erſt jetzt wurde ihm ſo recht klar, mit welcher unendlichen Macht er das junge Mädchen liebte.
Doch auch Anna konnte ihre Ruhe nicht bewahren, ihr ausdrucksvolles Geſicht färbte ſich mit dem lieb⸗ lichſten Carmin, ſie wollte ſich beherrſchen, aber ver⸗ mochte es nicht, es war ihr unmöglich, das Auge wieder von ihm zu wenden. Und als ſie nun dicht bei ihm angelangt war, er freundlich und doch ſchmerzlich be⸗ wegt grüßte, dabei ſo ſchwach und leidend erſcheinend, als müſſe er jeden Augenblick zuſammenbrechen, da war ſie unfähig, weiter zu gehen, ihre Füße verſagten ihr den Dienſt, ſie blieb ſtehen.
Sacco fühlte ſich durch dieſen Beweis einer innigen Theilnahme ſeitens derjenigen, deren Zuneigung ihm ja über Alles werth war, aufs höchſte beſeligt.„O wie glücklich bin ich, daß Sie, mein Fräulein, die erſte
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