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in gerader Linie ſchwebte. Bald beruhigte er das letztere; aber nun ſollte es unter allen Umſtänden nahe zu dem Meilenſtein herantreten, um ſich an deſſen An⸗ blick zu gewöhnen. Sacco drückte ihm, als es aufs neue ſcheu und widerſpenſtig ſich zeigte, die Sporen in die Seiten, es begann rückwärts zu gehen; der junge Mann wurde in ſeiner ſo ſchon erregten Stimmung ungedul⸗ dig und wandte Gewalt an, es erfolgte eine gegen⸗ ſeitige Bekämpfung, bis das Pferd ſich ſo weit empor⸗ richtete, daß es plötzlich mit ſeinem Reiter hintenüber ſchlug und dieſen zur Hälfte unter ſich begrub. Sacco wurde dabei ſchwer verletzt, ſein Kopf prallte an einen ſpitzen Chauſſeeſtein und erhielt eine Wunde, die, wenn ſie nur wenige Linien näher den Schläfen geweſen, ſeinen augenblicklichen Tod hätte zur Folge haben müſſen. Aber auch die Quetſchung, welche er durch das geſtürzte Thier erlitt, genügte, ihm das Bewußtſein zu rauben. Der eine ſeiner Sporen hatte ſich tief in den Körper des Roſſes gebohrt, und ſo lagen ſie beide hülflos da, bis vorüberfahrende Reiſende ſie fanden und ſich ihrer erbarmten.
Mit vielen Schwierigkeiten wurde der Freiwillige unter der auf ihm ruhenden Laſt hervorgezogen. Inzwi⸗ ſchen verſammelten ſich immer mehr Menſchen auf der Unglücksſtätte, man ſchaffte eine Tragbahre herbei und


