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Sacco ſchwang ſich auf den ſchnaubenden Hengſt und ſprengte ziellos zur Stadt hinaus, um im raſenden Galopp ſein wildbewegtes Herz zu beruhigen.
Das Roß war ein junges, muthiges Thier, vor⸗ trefflich geſchult, aber mit einem Fehler behaftet, den ihm abzugewöhnen bereits der tollkühnſte Reiter ver⸗ geblich verſucht hatte, es ſcheute ſehr leicht, wenn es an Gegenſtänden vorbeipaſſirte, die ihm fremd er⸗ ſchienen.
Für gewöhnlich beachtete der Graf dieſen Fehler nicht, der ſich nur für Augenblicke zeigte und ihm nichts ſchadete, da er feſt im Sattel ſaß und ſich durch das Bäumen und einige Sprünge des Pferdes nicht werfen ließ; an dieſem Tage ſollte er ihm indeſſen verderblich werden.
Wohl eine Viertelſtunde lang war er im Galopp dahingeſprengt, immer noch von ſeinen höchſt peini⸗ genden Gedanken völlig in Anſpruch genommen, als ſein Weg ihn an einem ungewöhnlich großen Meilen⸗ ſtein vorüberführte. Noch einige Schritte davon, machte das Roß plötzlich einen gewaltigen Satz zur Seite, wobei es ſich dermaßen bäumte, daß der Graf unbe⸗ dingt zur Erde gefallen wäre, wenn er ſich nicht augen⸗ blicklich feſt in die Bügel geſtellt und derart vornüber gebeugt hätte, daß er mit dem Rücken des Thieres faſt


