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Was konnte er hiernach Anderes thun, als ſich möglichſt ſchnell zurückziehen? Er entſchuldigte ſein Benehmen mit wenigen höflichen Worten und wandte ſich ab. Damit glaubte er in ſeiner ſchmerzlichen Ent⸗ rüſtung für immer ſeine Beziehungen zu der jungen Dame gelöſt zu haben; er kannte noch ſo wenig das menſchliche Herz, wenn es einmal die Liebe in ſich auf⸗ genommen hat.
Auf dem raſchen Gange nach der Stadt empörte er ſich noch mehr durch allerlei Vorwürfe, die er ſich ſelber machte. Es erſchien ihm jetzt als der größte Fehler, daß er es gewagt, dem Fräulein auf der Straße aufzu⸗ lauern. Vielleicht hatte gar dieſe Rückſichtsloſigkeit ſie bewogen, ihn möglichſt kurz abzufertigen. Dann kamen ihm die Warnungen Herzer's in den Sinn; dieſer war ſeiner Sache ſo gewiß geweſen, als er geſagt, Fräulein Liewe werde ſo lange freundlich gegen ihn ſein, bis
eer verſuche, ihr Herz zu erobern. War dieſe Prophe⸗
zeiung nicht eingetroffen? Der junge Mann fühlte ſich ſehr unglücklich. Noch ganz von ſeinem erſten Schme erfüllt langte er zu Hauſe an; dort konnte er keine Ruhe finden. „Friedrich“, rief er ſeinem harrenden „ſchnell führe mir mein Pferd vor!“
Der Befehl war in wenigen Minuten erled W
zu,


