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der bis zu ſeinem letzten Athemzuge Sie als Engel verehren wird.“*
Mit dieſen Worten verbeugte er ſich und wandte ſich ſchnell ab, noch ehe Anna in ihrer Befangenheit eine Erwiderung zu finden vermochte.
Die junge Dame blickte ihm wohl eine Minute lang nach, ohne daß ſie eigentlich wußte, was ſie that. Ihre Augen füllten ſich mit Thränen, ihr wurde ſo un⸗ ausſprechlich weh zu Muthe, daß ſie glaubte ſterben zu müſſen. Und was war der Grund zu dieſer Anwand⸗ lung? Jedenfalls nicht Furcht vor der Mutter, denn ſie hatte ja deren Willen erfüllt. Aber vielleicht ergriff ſie die Einſicht ſchmerzlich, daß ſie dem Grafen unaus⸗ ſprechlich weh gethan, deſſen ſchnelles Entfernen jede weitere Erklärung zur Unmöglichkeit gemacht hatte. Sie hätte ihn wohl gern zurückgehalten, um ihm zu ſagen, daß ihre Worte durchaus nicht böſe gemeint geweſen ſeien, daß ſie aber mancherlei Rückſichten zu nehmen habe, die er nicht kenne.
Nun hatte Alles ein Ende; der Graf war ihren Augen entſchwunden, ſie durfte nicht hoffen, daß er ihr
je wieder nahen werde, aber Freude oder Befriedigung.
ſchaffte dieſer Gedanke ihr nicht, im Gegentheil, ſie fühlte
ſie ſich nicht geſtehen mochte.
einen heftigen Schmerz in ihrer Bruſt, deſſen Urſache


