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Sacco fürchtete den Lientenant Herzer nicht. In
dienſtlicher Beziehung kam er wenig oder gar nicht mit
ihm in Berührung, da ſie verſchiedenen Escadrons an⸗ gehörten, der Graf mit der größten Pünktlichkeit ſeinen Pflichten als Soldat nachlebte, ſodaß ihm Niemand etwas anzuhaben vermochte, er außerdem die Freund⸗ ſchaft ſämmtlicher Offiziere des Regiments beſaß und ſein Grafentitel ihn vor jeder erfolgreichen Anfeindung eines mißgünſtigen Nebenbuhlers ſchützte. Ohne ſonder⸗ liche Erregung ſuchte er deshalb ſeine Wohnung auf; für die Ausfälle des Barons gegen ihn hatte er dieſen gründlich abgeführt. Dieſe Ueberzeugung beruhigte ihn vollkommen, und wenn er ſich deſſenungeachtet nicht glücklich fühlte, ſo hatte daran lediglich die Ungewiß⸗ heit, ob er je werde die volle Zuneigung Anna's errin⸗ gen, die Schuld. Das zufällige Begegnen mit ihr auf der Promenade hatte übrigens zur Folge, daß es ihn nun täglich gegen Abend hinauszog vor das Waſſerthor und er dort ſo lange in der Lindenallee auf und ab wanderte, bis die Geliebte an ihm vorübergegangen war. Leider traf er
ſie nie allein; entweder kam ſie in Begleitung mehrerer
anderer jungen Damen daher oder wurde von einem Mädchen aus der dienenden Klaſſe gefolgt; immer mußte er ſich damit begnügen, ihr aus der Ferne einen ehrer⸗


