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Stundenlang weilte der Graf in der Geſellſchaft der Damen, ohne daß er ſich im mindeſten gelang⸗ weilt fühlte, ja die Zeit entſchwand ihm viel zu ſchnell; und doch war ihm bisher nichts läſtiger geweſen, als wenn er gezwungen war, für längere Dauer das ſchöne Geſchlecht zu unterhalten.
Endlich rief Fräulein von Teltow:„Ich denke, wir gehen jetzt einmal nach dem Tanzs lt, in welchem die gewähltere Geſellſchaft ſich amüſirt; vielleicht finden
wir dort bekannte Tänzer.“
Hiergegen hatten die übrigen Damen ſelbſtverſtänd⸗ lich nichts einzuwenden, und auch Sacco zeigte ſich bereit zum Mitgehen. Er tanzte ſehr gern und hoffte nun Gelegenheit zu finden, durch Anna ſeine Fertig⸗ keit in den von den meiſten Damen ſo ſehr geſchätzten kunſtgerechten und zierlichen Bewegungen nach dem Takte der Muſik bewundern zu laſſen.
Das Tanzzelt war recht geräumig und es befand ſich eine anſtändige Geſellſchaft darin. Für die ge⸗ wöhnlichen Leute exiſtirte noch ein zweiter Raum, in welchem ſie ſich beluſtigten. Sehr bald war die größere Anzahl der Damen aus der Geſellſchaft des Grafen engagirt; Anna hatte dadurch einen etwas abgeſonder⸗ ten Sitz erhalten, ihre bisherigen Nachbarinnen von links und rechts ſtanden tanzbereit an der Seite ihrer


