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neue begann das Spiel. Dem Grafen blieb das Glück hold, er gewann noch dreimal, und als nun keine wei⸗ tere Betheiligung ſich zeigte, ließ er ſich in eine Laube des Schützengartens führen, wo unter Scherzen die Vertheilung der Torten vorgenommen wurde.
Gar zu gern hätte Sacco ſich lediglich dem Fräu⸗ lein Liewe gewidmet, er hatte nur Augen und Ohren für ſie, all ſein Sinnen weilte bei ihr, jedes Wort, das ſie ſprach, erſchien ihm wie die entzückendſte Muſik, und ſo oft ihr unvergleichlicher Blick ihn ſtreifte, wallte ſein Herz höher auf, er war bezaubert von der Schön⸗ heit und Anmuth der herrlichen Jungfrau; doch eben weil alle ſeine innigſten Gefühle und Empfindungen ihr entgegenſtrebten, ward es ihm unmöglich, ebenſo frei mit ihr zu verkehren wie mit den andern Damen; die zarteſte Rückſicht beherrſchte ihn in ihrer Nähe, jedes Wort, das er an ſie zu richten wagte, zeugte von einer Ehrerbietung, wie er ſie nur den hochgeſtellteſten Menſchen zollte. Aber dennoch machten ſich die kühn⸗ ſten Wünſche in ſeinem Herzen rege: er hätte ſo über Alles gern ihre nähere Bekanntſchaft gemacht, ohne Zwang mit ihr geplaudert und ihre Blicke feſtgehalten. Das Alles verſagte ihm die Umgangsſitte; zum erſten Mal in ſeinem Leben erſchien dem feingebildeten und wohlerzogenen jungen Mann die Etikette höchſt läſtig.
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