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„O dann beklage ich doppelt mein Geſchick, das mich beſtimmte, Ihnen den ſichern Gewinn zu entreißen. Aber darf ich mir erlauben, mein Fräulein, Ihnen die Torte als Zeichen meiner Reue zu Füßen zu legen?“ wandte ſich der Graf in herzlich bittendem Ton an Annc.
Die junge Dame wurde im höchſten Grade befan⸗ gen; ſie hatte noch nie mit einem Herrn geſprochen, der ſich ſo freundlich um ihr Wohlwollen bemühte; dazu kam, daß eben der Gedanke in ihrem Köpſfchen aufgetaucht war, der Unteroffizier ſei der ſchönſte Mann, den ſie je geſehen. Doch ſchnell mußte ſie eine Antwort finden, wenn ſie nicht für höchſt ſimpel gelten wollte. Deshalb erwiderte ſie mit ihrer klangvollen Stimme:„Mein Herr, nach unſerm Uebereinkommen hat ja der Gewinnende nicht das Recht, einſeitig über die Torte zu beſtimmen, vielmehr iſt jeder Mitſpielende zur Forderung eines Antheils berechtigt.“
„Ja, ja, Annchen hat Recht, die Torte ſollte getheilt werden!“ pflichteten die übrigen Damen ihr bei.
„Unter dieſen Umſtänden iſt es ja gleichgültig, wer ſie gewann. Aber wie wollen wir zwanzig Theile da⸗ raus ſchneiden? Ich würde mir den Vorſchlag erlau⸗ ben, daß wir noch einige Male würfelten.“
Die Damen zeigten ſich hierzu bereit und aufs


