Teil eines Werkes 
1. Band (1870)
Entstehung
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Siebzehn! Du gewinnſt, liebes Annchen! riefen mehrere der Mädchen.

Anna lächelte vergnügt. Jetzt ſah ſie auf, ihr Auge begegnete dem des Grafen, einen kurzen Moment blickten ſie ſich an, dann ſchaute die ver⸗ ſchämt zur Erde nieder.

Herr Graf, nur Sie haben noch zu werfen!

ſprach Fräulein von Teltow, den jungen Mann aus ſeinen Gedanken aufrüttelnd.

Wahrhaftig, es iſt ſo! Welches iſt der höchſte Wurf? entgegnete Sacco. Siebzehn; die erhalten Sie nicht!

Der Graf ergriff den Becher mit den Würfeln und

ließ die letztern auf den Tiſch rollen. Achtzehn Augen lagen da, er hatte gewonnen.

O dieſes Glück! Arme Anna! tönte es von den Lippen mehrerer Damen.

Das war nicht galant von Ihnen, Herr Graf!

eiferte Fräulein von Teltow.Sie hätten ſich be⸗ mühen müſſen, die niedrigſte Nummer zu erzielen. Lächelnd entgegnete Sacco:Ich werde bemüht ſein, mein Unrecht wieder gut zu machen. Hatten Sie nicht ſiebzehn geworfen? Nein, nicht ich, ſondern Annchen! replicirte Fräu⸗ lein von Teltow, auf Anna Liewe dentend.