Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Seite nichts von dieſem flauen Herumzieheln, als daß die Franzoſen vor ihnen den unuͤberwindlichſten Reſpect haͤtten. Wartet nur! ſagten die alten Sol⸗ daten, ſie werden Euch die neuen Jacken ſchon ein⸗ mal ausklopfen, wenn Ihr es an wenigſten ver⸗ langt!

Mit der Ausſicht, daß der naͤchſte Tag ein heiſſer werden koͤnnte, langte man auf dem Biwuakplatze an. Erwin in der uͤbelſten Laune von der Welt. Seine herumgeſchweiften Kameraden brachten doch Gefangene ein, der eine von ihnen ruͤhmte ſich ſo⸗ gar, einen feindlichen Reiter tuͤchtig verwundet zu haben, und er hatte nichts gethan. Bei angrauen⸗ dem Morgen ward er zu Serraval gerufen. Er fand ihn in einer Bauernſtube mit Schreiben be- ſchaͤftigt, und mußte lang an der Thuͤr ſtehen, ohne daß Jener nur aufblickte. Endlich ſagte der Rittmei⸗ ſter im trockenſten Befehltone: Sie nehmen die Ge⸗ fangenen und bringen ſie ans Depot. Auf dem Wege dahin, etwa vier Stunden von hier werden Sie ir⸗ gendwo Ihren Onkel, den Oberſten, treffen; an den uͤbergeben Sie dieſen Brief.

Erwin ließ ſchnell die ſchon ausgeſtreckte Hand wieder finken; der Brief fiel auf die Erde. Das thue ich nicht; ſagte er.