Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Ein Theil von Serravals Schwadron loͤſte ſich zum Schwaͤrmen auf. As Erwin mit dabei zu ſeyn wuͤnſchte, ſagte der Rittmeiſter in einem faſt wegwerfend klingenden Ton: Lernen Sie ihr Pfer erſt kennen. Zum Ungluͤck machte der ungeſtuͤme Fuchs in demſelben Augenblick einen ſo ploͤtzlichen ſ Seitenſprung, daß Erwin, aus den Bugeln, kaum noch im Sattel hing. Sehen Sie wohl! lachte Ser⸗ raval, der erſte Chaſſeur reitet Sie mit einem An⸗ ſatz uͤber den Haufen; Sie ſind aus der Uebung. Der Gaul iſt wahrhaftig zu gut, um ihn unnoͤthig Preis zu geben. Beſchaͤmt mußte er dieſe Worte,

er mußte den Spott ſeiner Kameraden verſchmerzen, und biſſ den Aerger in ſich; aber er hätte mit heiden

Haͤnden darein ſchlagen moͤgen.

Den Tag uͤber geſchah weiter nichts Bedeutendes. Man ruͤckte allmaͤhlich in die Ebene hinaus, welche der Feind jedoch anſcheinend, vielleicht wegen Man⸗ gel an Reiterei, zu vermeiden ſuchte. Dagegen ließ ſich die Bewegung anſehnlicher Maſſen nach den Huͤgeln hin wahrnehmen, welche den Horisont be⸗ graͤnzten, und zu erwuͤnſchten Anlehnungen Gelegen⸗ heit geben mochten. Die jungen Helden, welche gern grade darauf reiten wollten, begriffen ihrer

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