obgleich die naͤchſten Tage ihn mit dem Erſten aus dieſer Tafelrunde in eine Grube zuſammenbetten konnten; allen Geſetzen des Rangs und der Subor⸗ dination zum Trotz.
Wenn er es recht bedachte, wie Serraval ihm nun im aͤuſſern Verhaltniß ſo uͤberlegen, wie er ſein gebietender Vorgeſetzter geworden war!— In der Vergleichung zwiſchen ehemals und jetzt ſpielte ein grimmiger Hohn. Aber vollends brennendes Gift quoll fur ihn aus dem Glauben, daß ohne des Gra⸗ fen Bekanntſchaft es mit ihm nie ſo weit gekommen ware. Sein Umgang, das blendende Glansbild ſei⸗ nes Reichthums, ſeine Feſte und Spielparthieen hat⸗ ten ihn zu ſo mancher Thorheit gebracht. Jetzt kam ihm die dunkel anwandelnde Ahndung, ob es nicht
beſſer geweſen ſeyn moͤgte, dieſem Gewaltigen nie
wieder zu begegnen. Allein dieſe Beſorgniß ruhrte ſich unter den gegenwaͤrtigen Umſtaͤnden abermals zu ſpaͤt. Serravals hartes Wort vom Rittmeiſter und vom Gemeinen blieb darum doch eine bittere Wahrheit.
Er ſollte ſie noch erſt empfinden. Am andern Morgen wurde marſchirt, und zwar mit allen An⸗ ſtalten, wie in der unmittelbaren Nähe des Feindes.
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