Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Eiferſucht angeſehen, und ſein uͤbereiltes Eintreten in den Infanteriedienſt beklagt; eine Umſetzung zur Reiterei hatte ſich aber trotz aller Bemuͤhungen bis jetzt nicht erreichen laſſen.

Das iſt ein anderes, antwortete der Graf. Wenn Sie wollen, ſo kann ich helfen. Meine Schwadron iſt bei weitem nicht vollgaͤhlig; ich habe daruͤber Vorſtellungen gemacht, und ſogleich erlangt, daß ich mir ſechs Jaͤger heruͤber nehmen kann. Wollen Sie der erſte ſeyn, ſo bekommen Sie auch ein gu⸗ tes Pferd, deſſen ehemaliger Reiter heute Morgen geſtorben iſt.

Erwin ſchlug froͤhlich zu. Aber, erinnerte der Graf mit aufgehobenem Zeigefinger, bedenken Sie wohl, in welch ein Verhaͤltniß Sie treten, und daß ich im Dienſt unerbittlich ſtreng bin. Ich rathe Ihnen ſogar, ſich vorher danach zu erkundigen. Hinterher bin ich der Rittmeiſter, und Sie ſind der Gemeine. Das klang ernſthaft, aber doch nicht abſchreckend fur den, welcher nur zugreifen durfte, um ſeinen Lieblingswunſch zu befriedigen.

Nun wohl, ſagte Serraval, dort kommt Ihr Major; eh er wegreitet, will ich es in Richtigkeit bringen, daß Sie ohne Weiteres hier bleiben koͤnnen.