Raſttages wurde von keiner weiteren Bewegung un⸗ terbrochen, und Erwin bekam leicht Erlaubniß, nach jenem Dorf hinunter zu gehen. Als er ankam, war die Schwadron eben vor ihrem neuen Fuͤhrer vorbei deſilirt, und dieſer hielt mit mehreren Offi⸗ zieren an einer Muͤhle. Bringen Sie etwas, Kame⸗ rad? rief er dem Kommenden entgegen, welcher ge— rade auf ihn zuſchritt. Mich ſelbſt! war Erwins kecke Antwort, woruͤber die Herren auf den ſtolzen Pferden ſich ein wenig verwunderten. Jetzt erkannte ihn Serreval. Dieſer jedoch war bei einem von jeher beweglichen Leben, und vorzuͤglich in ſolcher 3 aufgeſturmten Zeit viel zu ſehr daran gewoͤhnt, taͤg⸗ lich neuen und unerwarteten Erſcheinungen zu be— gegnen, als daß ihn bei dieſer ein unmaͤßiges Stau⸗ nen haͤtte anwandeln koͤnnen. Indeſſen war er doch froh uͤberraſcht, und gab dem wiedergefundenen Be⸗ kannten vom Pferde herunter recht freundlich die Hand. Das verdroß Erwin, welcher gehofft hatte, Jener wuͤrde mit einem Freudengeſchrei in ſeine Arme ſtuͤrzen. Er ſtand etwas verlegen unter dieſen* umgebungen neben dem Kopf des Pferdes, welches ihn beſchnupperte. Serraval aber knuͤpfte nun ein Geſpraͤch mit ihm an, waͤhrend deſſen die an⸗
—,—


