Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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herunter von den Pferden, in die Pachtwohnung hin⸗ ein. Den kenn'ich! rief Erwin, als ſeine Kame⸗ raden ihn auslachten; das iſt Graf Serraval! kein andrer Menſch auf Erden! Um jedoch ſei⸗ ner Sache gewiß zu ſeyn, erkundigte er ſich bei einem der Huſaren, welche die dampfenden Roſſe auf dem Hofe herum und gegen die Wache herab fuͤhrten. Seinen Namen weiß ich nicht, verſetzte dieſer, aber er iſt Rittmeiſter, und es heißt, daß er unſte Schwa⸗ dron uͤbernimmt.

Erwin ſah bald darauf von ſeinem Poſten aus die beiden Angekommenen mit dem Chef des Freikorps uͤber den Hof weg nach dem Garten auf einen Huͤgel eilen. Sie ſchaueten durch Fernroͤhre in die Gegend hinaus; ihre Bewegungen gegen einander waren leb haft, das Geſpraͤch ſchien wichtig. Erwin ward mit jedem Augenblick gewiſſer, daß er ſich nicht ge⸗ irrt hatte. Er harrte ungeduldig auf das Ende jener Conferenz. Die feſtgeſogene Bitterkeit, in welcher er den Grafen als eigentlichen Urheber aller ſeiner Leiden anklagte, wich dem ſtaͤrkeren Eindruck der le⸗ bendigen Gegenwart. Es war doch derſelbe geiſtig freie, ſeltſame und ſeltene Menſch, der ſich zugleich ſo einfach und ſo mannichfaltig, ſo ſchneidend ſcharf