Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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ßen Maſſen ruͤckten gedraͤngter vorwaͤrts, und die leichten Vorderſchwaͤrme erwarteten bei jeder kleinen Lerrainveraͤnderung, nach jedem Marſche nun doch endlich ein Gefecht.

Eine Abtheilung von Erwins Kameraden hatte wenigſtens das Gluck feindliche Plaͤnkler zu ſehen, und mit ihnen uͤber's Waſſer hin und her verlorne Ku⸗ geln zu wechſeln. Erwin hoͤrte jeden einzelnen Buͤchſenſchuß und knirſchte gegen ſein unguͤnſtiges Schickſal, welches ihn auf der Feldwache feſthielt. Das Hauptquartier ſeines Corps war in einer geraͤu⸗ migen Meierey, von wo aus man das Thal gemaͤch⸗ lich uͤberſehen konnte. Er ſtand gerade vor dem Gewehr, als ein paar Offiziere in fliegender Haſt die Allee heraufgeſprengt kamen. Der, auf dem feuri⸗ gen Mohrenkopf voran, ein ſchlanker glaͤnzender Ritter Welche auffallende Zuͤge! Unter der fremdlichen Maske des Tſchako und Schnurrbarts her⸗ vor leuchtete etwas ſo lang Bekanntes. Im Vorbei⸗ ſauſen blitzte ſein Auge heruͤber auf die Schildwache, welche die Honneurs zu machen vergaß. Seines Be⸗ gleiters barſches: Nun Burſch! Warum praſentirſt du nicht? riß Erwin aus dem Hinſtarren; aufge⸗ ſchreckt griff er ans Gewehr; da waren ſie ſchon fort, 1I. 13