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wie ſie nicht leicht wieder gefunden werden. In dem luſtigen Uebermuth ſeiner kecken Waffengenoſſen fuͤhlte Erwin ſich nicht ganz heimiſch. Die Ver⸗ gangenheit droͤhnte durch ſein Bewußtſeyn mit trau⸗ riger Stimme nach. Auf ſeinen Wangen hatte eine ruͤhrende Blaͤſſe wie leiſe niederfallender Aſchenſtaub die jugendliche Farbenglut uͤberwiſcht. Am Tage ging es. So lang die ungeſtuͤme Gewalt kriegeri⸗ ſcher Thaͤtigkeit auf ihren Flugeln ihn durch die hellen Morgenſtunden mit fortriß, ſo lang er bei jedem Schritt auf dem Marſch denken konnte, daß ſein Weg in eine befriedigende Zukunft gehe: da war er
lebhaft und fuͤr gränzenloſe Plane aufgeregt. Allein
Abends am Wachtfeuer ſaß er unter den Froͤhlichen gedankenvoll. Und wenn die Nacht alle Vewegung der menſchlichen Leidenſchaften und die Ruhe der großen Ratur mit einem ſanften Fittich gemeinſam uͤberwehte; dann fuͤhlte er ſich auf ſeinem harten Sol⸗ datenlager oder auf dem einſamen Poſten ſo ſchmerz⸗ lich verlaſſen, als waͤr' es doch mit allen ſeinen ſchimmernden Hoffnungen nur hohle Selbſttaͤuſchung. Er hatte an ſeinen Vater geſchrieben. Nach jenem Briefe des Hofmarſchalls mußte er ſich von Vale⸗
riens Lod leider wohl uͤberzengt halten. Aber es


