konnte. In der Entſcheidung von Europa's Schick⸗ ſal wollte er das Wort finden, welches ihm das bis dahin verſchloſſene Raͤthſel ſeines wunderlichen Le⸗ bens auſloͤſete.
Zu ſo ſtolsen Gedanken reiste ihn die Ueberzeu⸗ gung, daß er ſeinen Platz vollkommen aus uͤlle, und nur maͤßiges Gluͤck beduͤrfe, um es ſehr weit zu bringen. Durch ſeine Jrrfahrten war er abgehaͤrtet, er ertrug die Strapazen ohne Muͤhe. Unter ſeinen Kriegsgefaͤhrten hatte er zwar keinen Freund erwor⸗ ben, auch keinen fruͤheren Bekannten wieder ange⸗ troffen; aber die Ausgeseichneten ſuchten ſeinen Um⸗ gang; von den Vorgeſetzten ſah er ſich nach Wunſch behandelt. Das Unangenehmſte war ihm der unbe⸗ dingte Gehorſam; doch ward es, allerdings zum Verdruß der aͤlteren regelfeſten Offisiere, damit von oben herab nicht gar zu ſcharf genommen. Der gute Wille der jungen Krieger ſollte anerkannt, ihr Frei⸗ heitsſinn, groͤßtentheils von der Univerſitaͤt ins Feld⸗ lager heruͤbergebracht, allmaͤhlich an die Feſſeln der Subordination gewoͤhnt werden; man wußte damals, was die Stimmung galt. Ihr freudig friſcher Klang
war heldenhaft vielverſprechend, und die Dornen⸗
wilderung des Soldatenlebens trug geiſtige Blüthen,
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