Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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in feindliche Haͤnde zu fallen. Gluͤcklich traf er wohlhabende gutgeſinnte Leute. Ohne viel zu fra⸗ gen, begriffen ſie, aus welcher Noth er komme, und was er beduͤrfe. Der Hausvater brachte trok⸗ kene Kleider, die Mutter ein dampfendes herzer⸗ freuendes Getraͤnk; an der behaglichen Flamme des gaſtlichen deutſchen Heerdes kehrten Beſinnung und Gedanken allmählich zuruͤck. Aber einer ruhigen Pflege, wie noͤthig ſie ihm auch war, durfte er ſich nicht uͤberlaſſen. Zu Mittag, fagte der Mann, kommen Gensdarmen hieher. Die ſeht ihr wohl nicht gern? Jetzt vor allem haben die Kerls den Teufel im Leibe. Sie wiſſen, daß ſie doch am Ende fort muͤſſen; nun ſind ſie erſt noch grimmig, und moͤgten alles anzuͤnden. Aber ſie ſollen wahr⸗ haftig noch Schlage genug wegtragen; ich habe mir ſchon eine Senſe eigens zurecht gelegt. Laß die Coſacken nur erſt da ſein! FJetzt aber war noch nichts da, und Erwin mußte fort. Geruͤhrt, erquickt, gekleidet verließ er die Wohnung des bra⸗ ven Landmanns. Als er aber ſo ins Weite hinaus irrte, unſtät, und abermals aller Huͤlfsmittel beraubt, da konnte er den lauten Seufzer nicht unterdruk⸗

die Gefahr, kaum dem Tode entgangen, abermals