Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Die Frauensleute haben in ſolchen Lagen gar den Leufel. Unaufrieden uͤber ſich und alles, und nicht im mindeſten gewohnt, ſich zu ſubordiniren, leben ſie mit der Haͤlfte ihrer Bekannten im heimlichen und mit der andern Haͤlfte im offenen Krieg. Hier bringt ein aͤchter Shawl und dort eine Reihe Federn ſie zur Verzweiflung. Dabei erzaͤhlen ſie ruhmredig, was ihre Tante gehabt habe, was ihr Vater haͤtte haben koͤnnen, und wohl gar, welche Parthien ſie ausgeſchlagen haben. Das iſt allerdings ſehr erfreu⸗ lich für den armen Mann, der noch obendrein immer das Geld zu allerlei thorichten Ausgaben hergeben ſoll. Denn da ſie nichts koſtbares haben koͤnnen, ſo behaͤngen ſie ſich mit Flitterſtaat; ſie kaufen Tuͤcher ohne Werth, Steine ohne Namen, und ſtecken an ihre habſuͤchtigen Finger kleine Ringe, wofuͤr ein nur halbwitziger Judenjunge keinen Thaler gaͤbe. Fuͤhlt der Mann keinen Beruf, ſich durch galante Aufmerk⸗ ſamkeit angenehm zu beseigen, ſo etabliren ſie einen Schacher und Tauſchhandel, ſo toll wie man ihn nur bei Zigeunern wo finden mag; oder ſie laſſen ſich von guten Freunden beſchenken; und der lebendige Satan iſt an allen Ecken los ehe ſich es ein Menſch verſieht.