Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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wunderliche Paar ſich mehr zuſammen; wir quaͤlten die Zeit ganz leidlich hin, aber mir fing erſt wieder an behaglich zu werden, als ich die ganze Begeben⸗ heit ein paar Stunden im Ruͤcken hatte.

Er ſchwieg; Erwin auch. Nach einer Pauſe fng Serraval wieder an: Wir lachen uber ſolche Thorheiten und mit Recht. Aber ſollen ſie uns nicht auch auf ernſthafte Gedanken bringen? Zufrieden⸗ heit iſt nun einmal die Beſtimmung des Menſchen nicht; und ſelbſt der Begriff dieſes Guts ſcheint zum Cheil wie ein unerreichbares Ideal, zum Theil wie ein bittere Satire, uͤber das verkehrte Treiben hinzu⸗ ſchweben. Jedoch ſich vernuͤnftig zuſammennehmen ſoll und kann der Menſch. Aber ſehen wir nicht im⸗ mer faſt ein ſchreiendes Misverhaͤltniß zwiſchen ein⸗ gebildeten Beduͤrfniſſen und unzureichenden Kraͤften? Daruͤber gehen Koͤnigreiche ſo gut wie Haushal⸗ tungen zu Grunde. Der Monarch, welcher Millio⸗ nen anleiht und unerſchwingliche Steuern ausſchreibt, um ein paar ſchoͤne Garderegimenter mehr an ſich vorbei defiliren zu laſſen, iſt ſo gut ein beſchraͤnkter Thor, als mein Freund Pilſen, den ſeine Hunde und Jagdpferde aus dem Hauſe hetzen werden. Dazu kommt, der arme Schelm lebt keinen Puls⸗