Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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chen Quark mehr; und verachtet uͤber dieſen Traͤumen ihre Pflicht eine gute Hausfrau zu ſein. Zu allem Un⸗ gluͤck hat ſie von gelehrten Frauen gehoͤrt, und haͤlt ſich fuͤr eine Gebildete ihres Geſchlechts, weil ſie ganze Leihbibliotheken verſchlingt. Sie ſpricht von Myſtik und Romantik, daß einem bange wird; und ich bin zwar nicht geneigt, meinen Nebenmenſchen etwas Schlechtes auf bloßen Argwohn nachzuſagen, aber ich glaube, das Weib macht ſogar Verſe. Erwin lachte, obgleich die ganze Schilderung ihn faſt mehr quaͤlte, als beluſtigte. Serraval lachte mit, und fuhr fort: Er ſchilt, wenn ſie immer uͤber den Buͤchern ſitzt, anſtatt nach der Wirthſchaft zu ſehen; ſie mault den ganzen Tag, wenn er Mit⸗ tags eine Stunde zu ſpät nach Hauſe kommt, wo ihn doch nichts beſonders erwartet. So hetzen ſie ſich oh⸗ ne Unterlaß, und verderben ſich jeden Tag an dem ſie zufrieden leben koͤnnten. Dabei fangen ſie, einan⸗ der zum Verdruß, alles am verkehrten Ende an; er verſchwendet um ſo unbedenklicher, da ſie keinen Groſchen gehabt hat, woruͤber er Rechenſchaft ſchul dig waͤre; das kleine Vermoͤgen geht auf die Neige, und ich ſehe den Augenblick, wo er vom Hauſe lau⸗ fen muß. Im Verlauf des Tages nahm das