Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Erbarmen. Ich verſichere ihn, nie eine elendere Meu⸗ te geſehen zu haben, zeige Bedenken, mich in den aͤchzenden Schaukelkaſten zu ſetzen, und erzaͤhle ſeiner Frau, daß in der Stadt ſehr huͤbſche Wagen zu bil⸗ ligen Preiſen gemacht werden. Seine Blicke flehen um Schonung; aber ich gehe weiter, behaupte, daß man die beiden ſteifen Gaͤule noch heute todt ſtechen muͤſſe, weil ſie morgen auf der Straße umfallen wer⸗ den, und mache mich anheiſchig, fuͤr dreißig Louis⸗ d'or ein Paar tuͤchtige Kutſchpferde zu liefern. Er brummt, und knittert; aber ſie triumphirt, wird gu⸗ ter Laune, findet mich liebenswuͤrdig; ich haͤtte mein Gluͤck bei ihr machen koͤnnen, und dazu war ſie huͤbſch genug; indeſſen mich ergoͤtzte es weit mehr, die bei⸗ den Narren wechſelsweiſe zu verhoͤhnen. Das that ich denn redlich; und die eine Ehehaͤlfte ermangelte nicht mir beizuſtehen, wenn es uͤber die andre her⸗ ging. Dergleichen aber macht nur Spaß, wenn es nicht lange dauert; und bald ſtellt ſich auch bei mir der Ernſt der Betrachtung wieder ein. Er will den rei⸗ chen unabhaͤngigen Gutsbeſitzer ſpielen, und ſetzt ein Capital nach dem andern zu; ſie will reiſen, den Winter in der Stadt ſeyn, an Hof gehen; derglei⸗