Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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den ſchoͤnen Augen eines Landfraͤuleins ſo angelfeſt, daß er das ganze Herz ausgeblutet haͤtte, wenn ſie grauſam geweſen waͤre. Das iſt nun freilich heut zu Tage ſelbſt auf den Landſitzen laͤngſt keine Mode mehr. Sie legte ganz geſchwind ihre Hand in ſeine, und er meinte Wunder was er fuͤr ein Lvos gezogen. Durch die Heirath kam er in Verwandt⸗ ſchaft mit ſeinem Mafor, in Erbſchaftshaͤndel mit dieſem, der ihm das Leben ſauer und den Dienſt zuwider machte. Eines ſchoͤnen Morgens, kurzkopfig wie er iſt, fordert er im Grimm ſeinen Abſchied, erhaͤlt ihn als Rittmeiſter, nimmt ſeine Paar Gul⸗ den in die Hand, und kauft ſich hinter den Bergen hier eine Hufe Landes. Da ſitzt er nun. Adieu Fortkommen, Glanz und große Pläne.

Findet er ſich denn in die Veränderung?

Ei, thaͤte er das, ſo waͤre er ja obendrauf, und ein wohlbehaltener Mann. Aber da lauert eben der Teufel. Der Menſch will und macht Veraͤnderung, ohne zu bedenken, daß er ſelbſt gegen einen verbeſ⸗ ſerten Zuſtand irgendwo etwas aufgeben muß, was ihm lieb war. Nachher flucht er auf ſein Schickſal. Dieſer hat Alles fahren laſſen, woran er hingz die Verbeſſerung ſcheint aber nicht weit her zu ſein⸗