Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Soldat; an Geiſt kein Diamant, aber doch hell genug, um vorwaͤrts zu kommen. Dieſe verdammte allgemeine Paſſion, welche man Gluͤckmachen nennt, hat das ſeinige untergraben. Aber ſo geht es den Leuten, welche mit ſich nicht einig ſind. Bei ſeinem heimlichen Ehrgeis, ſeiner Begierde, an Leute von Einfluß hinanzukommen, bei ſeinem Verlangen die Welt zu ſehen, und in ſogenannten großen Ver⸗ haͤltniſſen zu leben, haͤtte er niemals oder ſpaͤt, dann aber ein Vermoͤgen heirathen muͤſſen, welches ihm den verlangten Tand und Glanz verſchafft hätte.

Hatte ihn denn, fragte Erwin, der Geldteufel ſo feſt, daß fuͤr ihn ſolche Heirath ein beſſeres Loos geweſen waͤre?

Der Geldteufel nicht, erwiderte Serraval, aber der Hoffahrtsteufel, welcher heute vom Geldteufel borgt, und ihn morgen protegirt. An den Weibern fand er nie jenes unendliche Behagen, wodurch Andre ſich auch bei geringen Umſtaͤnden noch immer entſchädigt und begluͤckt fuͤhlen. Ich wollte ihm nie zugeben, daß er auch nur auf ein Vierteljahr ſich recht heiß verlieben koͤnnte. Dage⸗ gen ſtritt er. Und um mich zu widerlegen, fäͤngt er ſich ein paar Monate nach meinem Abgang an