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aber um ſich es nicht geſtehen zu muͤſſen, wiederholte er die Frage: Was das bedeuten ſolle?— Es be⸗ deutet die Veraͤnderung der Verhaͤltniſſe um mich her, und meines eigenen, erwiderte ſie empfindlich; ich haͤtte freilich kaum geglaubt, daß es ſo ſchnell damit ginge. Sonſt war ich in der Geſellſchaft zu Hauſe und liebte ſie; denn ich war gern geſehen, weil ich heiter war. Ein verſtimmtes Gemuͤth aber iſt wie ein unheimliches Geſpenſt, von dem ſich alles wegdruͤckt. Daß ich mich fremd fuͤhle, das iſt es, was mir die Leute entfremdet.
Wer wird ſich denn mit einem Geſpenſt verglei⸗ chen? antwortete er, um etwas zu ſagen.
O, mache du, daß ich mich mit etwas beſſerm vergleichen kann! rief ſie mit dem ruͤhrendſten Ton; und ſei nicht boͤs uͤber meine Traurigkeit. Aber be⸗ denk auch, ich ſehe dich nur verſtimmt und niederge⸗ ſchlagen, und kann nichts beitragen, dich aufzuhei⸗ tern; ſoll mir das nicht weh thun?— Und dann—
Daß einer es nicht gern hoͤrt, wenn man ihn be⸗ klagt, iſt begreiflich; eine von Erwins Unarten aber war es, uͤber ſolche wohlgemeinte Theilnahme heftig aufzufahren.— Allerdings, verſetzte er raſch; drum iſt es auch beſſer, mich gar nicht daran zu er⸗ innern. Wir muͤſſen Geduld haben.
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