Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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als von einem Shawl die Rede, welcher irgend einer Dame von irgend einer Prinzeſſin bei irgend einer großen Veranlaſſung hatte geſchenkt werden ſollen, und durch irgend ein ungluͤckliches Misverſtändniß an eine andre, obendrein die geſchworne Feindin der Erſten, gerathen war; dagegen dieſe ſich mit ei nem weit beſcheidneren Zeichen der Prinzeßlichen Gnade hatte troͤſten muͤſſen. Stoff genug zum ernſt⸗ hafteſten Salonkampf, welcher denn auch mit der treugemeinten Erbitterung eines Buͤrgerkriegs losge⸗ brochen war, und natuͤrlich vom Amazonenkörps im Vordertreffen gefuͤhrt wurde. Ein langes duͤrres Fraͤulein, welches nicht bloß ihre Ahnen, ſondern auch ihre Jugendjahre durch die ehrwuͤrdigen Nebel einer geſpenſtergrauen Vergangenheit heruͤberſchim⸗ mern ſah, dirigirte mit beſonderer Anſtelligkeit das ſchwere Geſchuͤtz energiſcher Redensarten, und ſah in der Hitze dieſer edeln Anſtrengung ſich oft geno⸗ thigt, mit dem Tuch oder Strickſtrumpf uͤber die Wange und Stirn zu fahren, die von edlem Zorn gluͤhte. Schoͤpfte ſie einmal tief Athem, ſo ward die Luͤcke vom luſtigen kleinen Geplacker hin und her flie⸗ gender Anmerkungen und Nachtraͤge ausgefullt. Nach⸗ dem in ſolcher Bewegung viel Evolutionen gemacht