Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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leere Himmel, in welchem gar nichts auch nicht einmal ein erfriſchendes Donnerwetter paſſirt!

Sein erſter Gang in der Stadt war zum Herrn von Pranken. Aber der Geheimerath von Geſchaͤf⸗ ten uͤberdraͤngt ſteckte ſein ſpitzes Geſicht kaum aus den Actenverſchanzungen hervor, worm er vergra⸗ ben ſaß; und ſeine ſchnell hintereinander wiederhol⸗ ten Verſicherungen, die bewußte Sache ſolle das naͤchſte ſeyn, was er vornehme, erklangen ſo gans im Ton des wichtigen unangenehm geſtoͤrten Staatsmanns, daß Erwin gerathen fand, ſich in Hoffnung auf einen guͤnſtigen Moment ſchleunigſt wieder zu empfehlen.

Verſtimmt uͤber dieſen Empfang ſuchte er den Grafen Serraval auf, und fand ihn bei Frau von Lambiel in einer kleinen Geſellſchaft. Der Gartenſaal war hell erleuchtet, und ſchon am Teich, worin der Kerzenglanz ſich zauberiſch abſpiegelte, ſchallte ihm die Vielſtimmigkeit der lebhafteſten Un⸗ terhaltung entgegen. Das Geſpraͤch ging auf hoher Flut und mußte wohl intereſſant ſeyn, da ſein Ge⸗ genſtand die ganze Reſidenz die Leute von Qua⸗ litaͤt verſteht ſich in zwei Parteien zerworfen hatte. Es war naͤmlich von nichts geringerm