Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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naͤmliche hatte auch der Hofmarſchall ſeinem Neffen geſagt, ohne ſich weiter uͤber Serraval zu aͤuſ⸗ ſern. Dieſer ging dagegen mit der Lobeserhebung des alten Barons deſto unverholener heraus, und ſein Ausdruck war ſo lebhaft und zugleich doch gemaͤßigt, daß ſich kein Zweifel gegen die Wahr⸗ heit ſeiner Empfindung regen konnte.

Unter dem Heer von Hofleuten, die ich gekannt habe, ſagte er, habe ich noch keinen angetroffen, welcher durch ein ſo richtiges und taktfeſtes Beneh men ſeiner Stellung eine ſolche Wuͤrde mitgetheilt haͤtte. Die meiſten wollen wohl aͤuſſerlich eben ſo erſcheinen, allein ſie verfehlen das Ziel, weil ſie es, wenn ich mich ſo ausdruͤcken darf, nicht in ſich tragen. Ihr Hheim aber fuͤllt ſeinen Platz voll⸗ kommen aus, ohne daß es ihm eine Anſtrengung koſtete. Die gleiche Ruhe, womit er Großes wie Kleines behandelt, iſt das ſeltene Zeichen einer uͤberwiegenden Sicherheit in allen Verhaͤltniſſen. Daß keines derſelben, wie vielfach ſie auch gewe⸗ ſen ſind, auf ſeinen Charakter einen nachbleibenden merklichen Eindruck gemacht habe, iſt gar nicht zu verwundern. Aber wenn man es gewohnt wird, den Hofleuten viel nebles, und nicht immer mit