Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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und glaubte in den heitern Mienen der ſchoͤnen Fräuleins die Verſicherung zu leſen, wie ſehr ſie mit der neuen Charge des Vetters zufrieden waren. Adamine war von vielen Kindern die einzig ubrig gebliebene Tochter des Hofmarſchalls, welcher ihr die liebliche Valerie, weitlaͤufiger Verwandten huͤlflos hinterlaſſene Waiſe, zur Geſpielin gege⸗ ben hatte; beide von dem Huldigungsgewuͤhl alles deſſen umflattert, was nur Anſpruch auf eine aus⸗ gezeichnete Stellung in der Geſellſchaft machen durfte. Wer das ſo von weitem mit anſah, dem ſchien es auf den erſten Blick wohl, Valerie ſäße nur als Geſellſchaftsdame mit in Adaminens Tri⸗ umphwagen. und ſehr begreiflich verminderten ſich die Anbeter der Letzteren nicht durch den Umſtand, daß ſie des bedeutenden Hofchefs einzige Erbin war. Mit dieſer ſchoͤnen Hand wurde zugleich eine Fuͤlle alles deſſen erworben, was die Welt unter dem weiten Namen Gluͤck umfaßt. Aber wenn die Schaaren dienender Ritter ſich eben ſo tief vor dem imponirenden Werthe dieſer ernſthaften Betrachtun⸗ gen, als vor den uͤberwaͤltigenden Blicken der reizenden Tyrannin verneigt hatten; ſo wendeten ſie ſich freier und froͤhlicher zu der, welche auſſer

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