Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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kam eben damals an Hof, als Prinzeſſin Albertine ſich vermaͤhlte. Dieſe Vermaͤhlung war aus vielen

Gruͤnden ein ſehr angenehmes Ereigniß, ſie konnte

nur erwuͤnſchte Folgen haben; und ſo ſtand Erwin

immer in dem erfreulichen Schein dieſer neuen

Sonne, welche weit in ſein Leben hineinleuchten

und waͤrmen ſollte. Solche frohe Zuverſicht ver⸗

mehrte um Vieles die muntere Dreiſtigkeit ſeiner erſten Schritte. Dem Neffen des Hofmarſchalls

kamen ohnehin an allen Thuͤren freundliche Geſich⸗

ter entgegen. Die Verehrung fuͤr den alten Herrn

kleidete ſich in das Gewand des Wohlgefallens an

dem liebenswuͤrdigen Kammerjunker; und wie konnte

dieſen etwas raſcher vorwaͤrts bringen, als das

laute Begehren des Oheims, daß er ſich als ein

Kind des Hauſes anzuſehen habe!

Im angenehmſten unter den erſten Häͤuſern der Reſidenz, dieſe Stellung! Beneidet von ſallen jungen und jungthuenden Herren, welche nur ein⸗ mal in die dunkle Tiefe von Adaminens ſchwarzen oder in den Himmel von Valeriens blauen Augen geblickt hatten! Das Kind des Hauſes bekannte. mit einiger Selbſtzufriedenheit, daß dieſer Litel mit dem eines Gluͤckskindes ziemlich ſynonym ſen;