Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ihm ein ohnehin genug verwuͤnſchtes Schickſal, wel⸗ ches er im Dienſte ſeines Fuͤrſten doch mit ſo vielen andern Ehrenmaͤnnern theilte, zum ungerechteſten Vorwurf zu machen. Auf anhaltendes, durch Er⸗ wins Verſicherungen tiefer Reue verſtaͤrktes Bitten

gab er zwar ſeinen ſchnellen Entſchluß, noch in

derſelben Nacht abzureiſen, wieder auf. Doch fand er Veranlaſſung genug, die Nachgiebigkeit, womit er ſich zu einem laͤngern Aufenthalt bereden ließ, wenigſtens zehnmal zu verwuͤnſchen.

Herr von Malorne hatte es in ſeiner Art, jede Sache, wofuͤr er ſich, wenn auch gegen fruͤhere Meinung, einmal erklaͤrt hatte, dann mit Eifer auszufuͤhren. Konnte er den Vorwurf einer unrich⸗ tigen Anſicht nicht mehr vermeiden, ſo ſollte das Beſchloſſene wenigſtens nicht halb geſchehen. Was aber durch einen verkehrten Anfang im Ganzen ver⸗ dorben iſt, laͤßt ſich durch nachheriges Kuͤnſteln im Einzelnen nicht beſſer machen. Und hier trieb ihn nun die zaͤrtliche Schwäche fur ſeinen juͤngſten Sohn weit uͤber das Maß des rechten Ganzen hinaus. Erwins Anſtellung als Kammerjunker war nach der wahrſcheinlich in Auftrag geſchehenen Anfrage des alten Hofmarſchalls ſo gut wie ausgemacht. Es