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kam nicht unvorbereitet zu dieſer Debatte; ſeine Gegengruͤnde fielen bedeutend ins Gewicht; er wußte die Stimme des alten verehrten Großoheims fuͤr ſeine Sache uͤberwiegend gelten zu machen; und ſchloß mit der Berufung auf das Wort ſeines Va⸗ ters, welcher den Ausſpruch ja ſelber an ihn ge⸗ wieſen hatte. Seinen Verſicherungen, daß er fuͤr die Stille des Landlebens gar nicht gemacht ſey, und in ſolcher Eintoͤnigkeit zu Grunde gehen muͤßte, fehlte es nicht an Wahrheit; ſeine Erklaͤrung, daß
er lieber auf Abenteuer nackt und bloß durch die
Welt ziehen wolle, erſchreckte den ſchwachen Vater, welcher ſeinen Liebling ſchon aufs Aeußerſte ge⸗ bracht glaubte. Das heftige Zwiſchenreden deès
Majors hinderte die Ruͤckkehr zur verſcheuchten“
Beſonnenheit. Und ſo geſchah hier, was ſich nur zu oft im Leben wiederholt, wo Laune und Leiden⸗ ſchaft einen Entſchluß uͤbereilen, zu deſſen g luͤck⸗ lich er Wahl es der heiterſten Ruhe und Mäßigung bedurft haͤtte.
Dem Landrath gelang es nur mit vieler Muͤhe, den Zorn ſeines Bruders einigermaßen zu beſaͤnf⸗ tigen. Sein Neffe, meinte der wackere Krieger ſehr richtig, haͤtte ſich am wenigſten erlauben ſollen,


