Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſuchte. Der Sohn aber, um die gewuͤnſchte Ent⸗ ſcheidung herbeizufuͤhren, half ihm auf den Weg, indem er die Frage des Reitknechts meldete, ob er noch heute Abend abgefertigt werden koͤnne, oder bis morgen zu warten habe?*

Das letzte auf jeden Fall, ſagte der Vater; was will der Menſch denn in die Nacht hinein⸗ reiten?

Sein Herr, erwiederte Erwin, habe ihm die Sache uͤberaus eilig gemacht.

Wie viel oder wenig ſie eilt, ſagte Jener, werde ich doch wohl am beſten zu beurtheilen wiſſen. Indeſſen magſt du den Fall, welcher dich am mei⸗ ſten angeht, ſelbſt entſcheiden. Haſt du bisher deine Sachen gleich nicht immer zum kluͤgſten angefangen, ſo iſt hier eine Gelegenheit, deinen Witz durch gute Wahl zu beweiſen, ſprich ſelber, welche Ant⸗ wort der Bote mitnehmen ſoll.

Daruͤber, ſagte Erwin, nachdem er den Brief haſtig geleſen, kann ja keine Ungewißheit ſein Warum ſollte ich einen Vorſchlag ablehnen, den ich nicht beſſer verlange?

Der Landrath ſchwieg; der Major aber konnte ſeinen Unmuth nicht zaͤhmen. Er brach den Ge⸗