Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

10

läͤugnung und feine Luge iſt; ſo auch damit. Das Ding, was ſie Etikette nennen, geht endlich doch nur in die bitterſte Satire auf alle Ordnung aus. Wo dem Menſchen zum wirklichen Nuͤtzen gar keine,

und zum Schadenſtiften die weiteſte Bahn gegeben iſt,

da muß ein Schwankfuß, wie Erwin, zu Grunde gehen. Habe deinen eigenen Sohn nicht auf ſo verkehrte Art lieb; laß' ihn da weg. Gieb ihn mir. In meinem Bataillon ſind zwei Faͤhnrichſtellen vakant; ich ſchaff⸗ ihm eine davon

Faͤhnrich mit zwei und zwanzig Jahren? lächelte der Landrath. Du haſt es gut im Sinne mit ihm.

Wahrhaftig wohl ſo gut, polterte der Major heraus, als du, der ihn mit zwei und zwanzig Jahren will verkaufen an Er wandte ſich raſch abwaͤrts und trommelte heftig an den Fenſter⸗ ſcheiben.

mung ſeiner Laune in gewohnter Art durch emſiges Drehen und Putzen ſeiner Doſe kund gab, kam Erwin herein. Er begriff auf den erſten Blick was vorgieng und naͤherte ſich dem Vater, welcher von der Gegenwart des Majors gewiſſermaßen ge⸗ peinigt vergebens nach einer paſſenden Anrede

Waͤhrend nun auch der Landrath die Verſtim⸗