Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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9 Verantwortung, daß ich meinem Sohn eine Lauf⸗ bahn, vielleicht die einzige, verſchloͤſſe, worauf er es zu etwas bringen kann.

Zu etwas bringen kann brummte der Major ſchon verdrießlich. Gelernt hat der Burſch frei⸗ lich nichts, wodurch er nuͤtzlich wuͤrde; aber nach Commando Ja und Nein flͤſtern, ſchwars weiß, und Recht Unrecht nennen, dafuͤr iſt er doch auch noch zu gut. Da lob' ich mir eher auf Commando rechts und links um machen; die aͤuſſere Freiheit geht wohl dabei verloren, aber die Ueberzeugung kann doch bei Ehren bleiben.

So? fragte der Landrath. Wie wird denn die Ueberzeugung in Ehren gehalten, wo man dem Menſchen nicht einmal die Ehre laͤßt, einen Willen, ſondern nur einen Gehorſam zu haben?

Dienen muß nun einmal Jeder, verſetzte der Major, welcher nicht reich genug iſt um unab⸗ haͤngig zu ſein; und das beſte Dienſtverhaͤltniß bleibt am Ende das, welches am meiſten geregelt iſt. Da

ſteht ohne Frage der Soldatenſtand oben an. Das

loſe lockere Hofleben giebt ſich freilich auch den Schein, als ob es auf einer feſten Regel beruhte; aber wie der ganze Kram nur perſonifizirte Ver⸗