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7 Sohnes Vorbereitung zum Staatsdienſte beſtellt ſeyn mochte. Erwin hatte kein Bedenken, ſeinen Abſcheu gegen das ſo benannte Einſpannen in die leere und bodenloſe Geſchaͤftskarre mit weniger ueberlegung laut zu wiederholen. Dagegen traf ſein lebhafteſter Wunſch mit dem Vorſchlag des Hofmar⸗ ſchalls genau zuſammen; und er verſchwieg ſeine Verwunderung nicht uͤber die Bedenklichkeit des Vaters, welche leicht durch unnuͤtzen Zeitverluſt ſein Gluͤck vereiteln konnte. Unter halblauten Aeuſſerun⸗ gen und Gegenbemerkungen waren einige Tage ver⸗ gangen, und der vorlaͤufigen unbeſtimmten Antwort an den Hofmarſchall ſollte die naͤhere Erklaͤrung
noch immer folgen, als ploͤtzlich der Reitknecht deſ⸗
ſelben mit einem neuen Briefe ankam. Der Major hatte ganz richtig auf ein begehrtes Ultimatum ge⸗ rathen. Ein ſolches verlangte der Alte unter der Bemerkung, daß binnen zwei Tagen Erwins Meldung erfolgen muͤſſe, weil ihm ſonſt deſſen eig⸗ ner Vetter Wolf zuvorkommen werde; ein entſchei⸗ dendes Ja oder Nein erwarte man durch den ruͤck⸗ kehrenden Boten.
Was ich zu antworten denke, erwiederte der Land⸗
rath auf die Frage ſeines Bruders, darauf kommt


