Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Dergeſtalt ausgeruͤſtet trat er den Heimweg an und verfehlte nicht, ſich unterwegs dem Onkel ſeines Vaters vorzuſtellen, der bei einem benachbarten Fuͤrſten das Hofmarſchallamt bekleidete.

Zu Erwins beſondern Vorzuͤgen gehoͤrte der gute Eindruck ſeiner Perſoͤnlichkeit ſelbſt auf Die⸗ jenigen, welche mit ſeinem Betragen keineswegs zufrieden waren. Der alte Hofmann, bei dem

raſchen Reffen alle Anmaßung und Lrotzbezeigung

eines unbeſonnenen Studenten erwartend, bemerkte mit angenehmer Verwunderung die liebenswuͤrdige Lebhaftigkeit eines feurigen Kopfs, von den Zügeln

ſogenannter feiner Weltbildung in den rechten Bah⸗

nen gehalten. Er gedachte ſeiner weit entlegenen Jugend; halb verloſchene Erinnerungen, von dem Strahl einer fremden Gegenwart aufgefriſcht, zogen an ſeinem Blick voruͤber; in dem gewandten Juͤng⸗ ling ſah er ſein eigenes Bild erneut. So hatte er vor fuͤnfzig Jahren ſich als junger aufſtrebender Hofkavalier mit Anſtand und gutem Erfolg darge⸗ ſtellt. Was konnte er dem wohlgerathenen Sohn ſeiner Nichte Angenehmeres wuͤnſchen und bereiten, als die naͤmliche Rolle zu demſelben gluͤcklichen Aus⸗ gang? Schon damals ließ er von erledigten Kam⸗