Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Göttin hiedurch einem gerechten Vorwurf ihrer In⸗ conſequenz Preis; ſo will ſie vielleicht dagegen durch ſolches Betragen uns auf den Gedanken hinleiten, wie nichtig alle Schaͤtze geiſtiger und ſinnlicher Herr⸗ lichkeit ſind, wenn der Menſch, in deſſen Haͤnde ſie fallen, aus ihnen wahrhafte Guͤter zu ſchaffen nicht verſteht. Erwin gehoͤrte einmal zu ihren Guͤnſt⸗ lingen, und nach Guͤnſtlingsart ſchien er ſeine Wohlthaͤterin im Herzen zu verhoͤhnen.

Jetzt kehrte er von der Univerſitaͤt zuruͤck. An das, was man nutzliche Anwendung der Zeit nennt, war nicht gedacht worden. Wo im bunten Taumel das geſellige Leben hoch und luſtig daher ſtroͤmte, und ſprudelnde Quellen von allen Seiten uͤber ihn hereinſielen, war es ihm ſtets am wohlſten und eigentlich heimiſch geweſen. So hatte er drei Jahre ritterlich aus dem Stegreif weg gelebt; und nach ſeiner Uiberzeugung auf den Land⸗ ſizen, in den Badeoͤrtern und kleinen Reſidenzen umher weit reichere Schaͤtze an praktiſchen Kennt⸗ niſſen und großen Lebensanſichten eingeſammelt, als irgend ein fleißiger Muſenſohn in kuͤmmerlich nach⸗ geſchriebenen Heſten zuſammenſtoppeln konnte.

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