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mit der Fauſt ſchlug er meinen Kopf, und wenn ich ihm klagte, daß mir das Gehirn wehe thue, ſo meinte er, es geſchähe mir recht; und ich ſey noch viel zu glücklich.“— „So? ei, warum denn?“—„Hml er hat mir einmal ge⸗ ſagt, er hätte mich dem Tode abgebettelt, der mich erſticken wollte.“—„Unſinn! warſt Du krank?“—„Der Tod hat mich ihm gebracht, Mutter Geißlin.“—„So ſtarb Deine Mutter, da ſie Dich gebar?“—„Ich weiß von keiner Mutter. Ein Prinz oder König war mein Vater.“ —„Du redeſt verrückt.“—„Ach nein; der Friſchhans hat mir's oft im Zorne vorgeworfen, daß er mich aufätze, wie einen Guckuck, weil mein Vater ein großer Herr ſey; der mich verhungern laſſe; und es reute den Friſchhans gar zu ſehr, daß er mich vom Tode erbeten, weil ich ungeſchickt war, und immer einen ſchweren Kopf hatte.“—„Was Du Dir einbildeſt, armer Menſch!“—„Frage nur Mutter Simplicia,“ verſetzte Poppele eifrig:„ſie hat mir ſonnen⸗ klar gemacht, daß ich des Königs von Offenhauſen Söhn⸗ lein bin, und der Friſchhans war des Königs Vetter, der ihn dem Kaiſer verrieth, und den Schatz verzauberte, wel⸗ cher im Kirchhofe liegt, neben meinen Vorfahren; und die Geiſter, die wie brennende Lichtlein auf dem Gottesacker wandeln, haben mir die Stelle bezeichnet, und Du ſollſt als eine reine Jungfrau den Schatz heben helfen.“— „Schweige, Du blödſinniger Geſelle. Mutter Simplieia hat Dir ein Mährlein erzählt, und Du glaubſt, damit ge⸗ meint zu ſeyn.“
Poppele ſtreckte ſich lang empor, und ſprach, auf ſei⸗ ner Einfalt beharrend:„Biſt Du auch wie die andern? ſchiltſt Du mich auch einen Affen, wie Mutter Hailwig 2 Ich habe noch nie einen Affen geſehen, aber ich bin ein Menſch, und Einer lebt, der bald kommen wird, mich auf den Stuhl meines Vaters zu ſetzen. Kennſt Du den


