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vedeuten, was ſie wollen.“— Der Convent murmelte wie⸗ der beifällig, und betete juſt nicht für die Glückſeligkeit der Herren von Güterſtein, die, weil vom Grafen geliebt, allen andern Klöſtern ein ſcharfer Dorn im Auge waren. Mut⸗ ter Simplicia hob aber wieder an:„Stracks war ich zu Gomadingen, und trieb das Oehrle luſtig, und ſchellte mit dem Glöcklein, ob ich ſchon weiß, daß in dem knützen Ort für uns kein Broſämlein abfällt. Die Mordleute vergifte⸗ ten uns die Wieſen, wenn ſie es im Stande wären, und richten ihre Frohnen dem Kloſter als wie für Bettelbuben aus. Doch ſchellte ich, und lachte in die Kappe, da Manche aus dem Fenſter ſchauten, der Meinung, es ginge unſer Herr im heiligen Sacramente vorbei. Wie ſie ſchimpften und raſaunten, will ich nicht ſagen; ich habe weite Ohren und eine glatte Haut. Allweg ſiel bei des alten Adams Wittib ein großer Wecken in den Korb der Eſelin, weil ich ihrer Kuh ein Amulet an die Stirn band, damit ſie wieder Milch gebe. Das Heu der Wittib ſchmeckte der Eſelin, wie mir der Wecken, und ſo kam ich bei Zeiten nach Stein⸗ gebronn. Dort wohnen gottſelige Leute, die nicht erſt ſpöt⸗ tiſch fragen, warum die Offenhäuſer Nonnen auf dem Bet⸗ tel umherziehen; die nicht ſäumen, ſondern alſo gleich in den Topf greifen, wofür ihnen der Herr im letzten Stünd⸗ lein barmherzig ſeyn möge. So habe ich viel ausgerichtet, und bin am frühen Abend gen Bernloch gekommen, und habe bei der andächtigen Frau Betzin übernachtet, auch viel Gutes genoſſen, ſo dort als in Meidelſtetten. Der Pfaff zu Bernloch ſah freilich ſcheel dazu, wie ſeine Art iſt, da er meint, wir ſollten das Terminiren einſtellen, und im Hauſe ſitzen bleiben, und mit faulen Händen verhungern. Bis daher ging alles gut, und die fröhliche Mutter Sim⸗ plicia, die, wie Ihr wißt, voll der ſchönſten Mährlein ſteckt, war wohl gelitten und zog munter fürbaß gen Engſtingen.


