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in dem engen Raume hin und her, und ließ dem fremden Jäger alle Muße, ihn zu betrachten. Der gefürchtete Räu⸗ ber war eine der ſeltſamſten Geſtalten; denen zu verglei⸗ chen, die in einem ſpuckhaften Mährlein beſchrieben werden, wenn juſt ein Zauberer oder ein Geſpenſt darinnen auf⸗ tritt. Alles an ihm war widerſinnig, paßte nicht zuſammen; nicht die heldenmäßige Stellung zu dem ſchlechten ſonder⸗ baren Gewande: nicht die kräftige Stimme und das lebhafte Auge zu dem Alter, das ſich auf dem Geſichte kund gab. Unter der ziemlich hohen kegelförmigen Mütze, die hinten niedergeſchlagen war, wie ein Helm, und worauf ein Bü⸗ ſchel langer Hahnenfedern prangte, fielen dichte graue Haare ſtrack herab, über der Stirne kurz geſchnitten, wie ſie die Bauern tragen. Greiſe Augenbrauen beſchatteten zottig den feurigen Blick, und ein gewaltiger Schnurrbart, ebenfalls vom Alter beſchneit, blähte ſich borſtig unter der mächtigen Naſe, über dem trotzigen Mund. Auch unter dem Kinn ſtand der Bart wie ein Kragen von weißen Ziegenhaaren, daß die braunen Wangen des Räubers noch dunkler er⸗ ſchienen. Entſchloſſene Verwegenheit drohte aus den Zügen, und das Gewand des Wildherrn verrieth, daß er gewohnt war, jedes Ungemach zu tragen, jede Mühſeligkeit zu ver⸗ achten. Die nackte Bruſt ſah aus dem grauen Wamms, nur von einem Ledergürtel zuſammengehalten, rothe Bein⸗ kleider ſchlotterten weit über die Kniee, Holzſohlen, feſtge⸗ ſchnürt mit Riemen, aus Ochſenhaut geſchnitten, ſchützten den Fuß. Die lange Geſtalt wickelte ſich noch überdieß in einen Mantel von leichten Schaaffellen, und war bewehrt mit einem Gürtelmeſſer, ſo breit wie eines Scharfrichters Schwert, und mit der drohenden Art, die ſchon manchem herzhaften Manne Entſetzen eingejagt hatte.— Nachdem der Wilhherr ſeinen Gedanken genug nachgehangen, rückte


